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Die neue Stativ-Generation ist da!

Professionelle Videos mit dem Smartphone selbst produzieren!

Professionelle Videos mit dem Smartphone selbst produzieren!

Der allgemeine Konsum von Videos hat in den letzten Jahren rasant zugenommen. Eine Entwicklung, welche Smartphone-Hersteller dazu motiviert, sich gegenseitig regelmäßig mit neuen technischen Standards zu überbieten. HDR, 8K, optischer Zoom, optische Bildstabilisierung, Tele- und Ultra-Weitwinkel-Objektive sind da nur einige der neuesten Trends.

Aufgrund der technischen Weiterentwicklung nutzen mittlerweile auch immer mehr Videografen und Vlogger ihre Handys um hochwertigen Content zu produzieren. Sogar in Hollywood wird schon mit ihnen gearbeitet: Bereits 2018 drehte der Regisseur Steven Soderbergh („Ocean’s 11“, „Solaris“) seinen Film „Unsane“ komplett mit einem Mobiltelefon. 2019 folgte mit „High Flying Bird“ der zweite Film.

Besonders interessant sind die neuen Features aber natürlich für Video-Einsteiger, denn sie bieten die Chance auch mit basalen Kenntnissen Videos auf einem professionellen Niveau zu produzieren. Etwa für die eigenen Social Media Kanäle oder eine Webseite. Wichtig ist dabei zu beachten, dass allein eine gute Handy-Kamera - und das gilt ebenso für Kameras im hochpreisigen Profi-Segment - noch kein gutes Video macht. Damit sich ein Video für den professionellen Einsatz eignet, bedarf es einer guten Planung des Vorhabens. Dazu gehört auch das passende technische Equipment. Zum Glück sind hier die Möglichkeiten nicht nur vielfältiger, sondern auch leistungsfähiger und erschwinglicher geworden. Schauen wir uns im Folgenden einmal überblicksartig an, welches Equipment oder welche Mittel es gibt und was es dabei allgemein zu beachten gilt.

Videografie mit dem Smartphone

Das richtige Stativ

Ein professionelles Video darf natürlich nicht verwackelt sein. Deshalb gehört ein Stativ zur Grundausrüstung. Man sollte sich vor einem Kauf zunächst fragen, was und wo man filmen möchte. Für statische Aufnahmen ohne Kamera-Bewegungen reicht in der Regel ein einfaches Stativ, wie das Compact Traveler No.1.

Wer zum Beispiel plant die Kamera zu schwenken, um etwa einen größeren Raum oder eine Landschaft zu filmen, der sollte besser ein Video-Stativ mit Schwenkarm nutzen.

Videografen, die vor allem draußen unterwegs sein und gerne spontan bleiben möchten, sollte über ein Kompaktstativ nachdenken. Dieses lässt sich auch mal zusammen mit dem Handy im Rucksack verstauen und ist so schnell einsatzbereit. Dazu kann ein Stativ wie das Comfort Vlogging Kit auch gut dazu genutzt werden, mit nur einer Hand zu filmen.

Videografie mit dem Smartphone

Halterung oder Zubehörschiene

Für das Filmen mit dem Smartphone sind Halterungen oder Zubehörschienen im Grunde unentbehrlich. Mit ihnen lässt sich das Smartphone nicht nur auf Stative, sondern auch so ziemlich alles andere anbringen, auf das man eine handelsübliche Kamera anbringen kann. Dazu hat man die Möglichkeit, weiteres Equipment wie Licht oder Mikrofone an das Smartphone anzuschließen.

Die Lichtsituation beim Dreh

Licht ist beim Filmen immer eine besondere Herausforderung. Bei allem Fortschritt haben Handy-Kameras aufgrund der geringen Größe noch immer einen recht kleinen Kamera-Sensor verbaut. Das bedeutet, dass sie nicht viel Licht aufnehmen können und so eine Umgebung in der Aufnahme dunkler wirken kann, als es zum Beispiel mit dem menschlichen Auge subjektiv wahrgenommen wird. Viele Handy-Kameras kompensieren fehlendes Licht deshalb über eine digitale Anpassung der Helligkeit. Dies führt jedoch meist zu deutlichen Einschnitten in der Bildqualität durch Bildrauschen.

Falls vorhanden lässt sich das Sonnenlicht gut nutzen. Dieses kann sich aber kurzfristig und langfristig, wenn man etwa über einen längeren Zeitraum filmt, stark verändern. Das kann im Video später störend wirken, wenn es nicht gerade Teil der Dramaturgie sein soll. Andere elektrische Lichtquellen können zum Teil auch genutzt werden, jedoch ist es sinnvoll, dass man selbst regulieren kann, wieviel Licht von einer Lichtquelle ausgeht und auch ob es eher gelb oder weiß beziehungsweise warm oder kalt sein soll.

Belichtung mit dem Lumen Flex

Vor dem Kauf sollte man sich also in jedem Fall Gedanken über die Lichtsituation beim Drehen machen und sich fragen, was genau beleuchtet werden soll. Dies entscheidet über die Menge wie auch die Größe der benötigten Leuchten. Für Detailaufnahmen in denen die Kamera nah am Objekt oder der Person platziert ist, können kleine LED-Leuchten, die man über eine Halterung direkt am Smartphone anbringen kann, reichen.

Falls man zum Beispiel ein bis zwei Personen filmen möchte oder etwas mehr Abstand vom zu filmenden Objekt nehmen muss, sollte etwas größeres oder helleres her. Seit neuestem bieten beispielsweise faltbare LED-Panels für viel Licht bei vergleichbar kleinem Platzbedarf. Besonders praktisch ist, dass man diese auch einfach mit Klemmen an anderen Gegenständen befestigen und ausrichten kann ohne ein Stativ zu verwenden. Sie lassen sich überdies auch ohne Steckdose mit Akkus betreiben.

Um vorhandenes Licht beispielsweise weicher zu machen oder zu streuen, sollte man zusätzlich eine passende Softbox oder einen Reflektor besitzen.

Mikrofon für die Smartphone-Videografie

Die Wahl des passenden Mikrofons

Guter Ton ist und bleibt die halbe Miete in jedem Video. Auch hier sollte wieder die Frage geklärt sein, in welcher Situation und Umgebung gefilmt wird.

Für Interviews oder auch sich bewegenden Protagonisten empfiehlt sich ein sogenanntes Lavalier-Mikrofon. Das sind kleine Mikrofone, welche zum Beispiel am Kragen einer oder mehrerer Personen befestigt werden können. Dazu benötigt man entsprechende Funkmikrofone.

Eine Alternative sind Richtmikrofone, wenn man zum Beispiel kein Lavalier im Bild oder oder spontane Interviews aufzeichnen möchte. Sie können am Stativ oder über Halterungen am Smartphone befestigt und über entsprechende Kabel direkt mit diesen verbunden werden. Wie der Name bereits sagt, nehmen sie den Ton des Objekts auf, auf das sie gerichtet sind. Entsprechend des Abstandes von Tonquelle und Mikrofon sollte dabei die Größe des Mikrofons angepasst werden. Auch Umgebungsgeräusche werden im Gegensatz zum Lavalier-Mikrofon aufgezeichnet. In Umgebungen mit viel Wind sollte deshalb zusätzlich ein Windschutz eingesetzt werden.

Rollei Steady Butler 3 Gimbal

Ruckelfreie Videos mit dem Gimbal

Eines der absoluten Highlights im Bereich der Smartphone-Videografie der letzten Jahre sind Gimbals. Das Smartphone kann einfach und schnell direkt an diesen befestigt werden und schon sorgen mehrere eingebaute Motoren wie von Geisterhand dafür, dass Bewegungen beim Gehen, Laufen oder dem Schwenken der Kamera automatisch abgefedert werden. So entstehen ganz einfach schöne, wackelfreie Aufnahmen aus der Hand. Sie lassen sich platzsparend verstauen und können durch einen Ständer auch als Stativ genutzt werden. Neben ruckelfreien Videos ermöglichen sie dazu mittlerweile auch kinderleicht kreatives Videomaterial wie z. B. bewegte Zeitraffer-Aufnahmen oder sogenannte Hyperlapses zu realisieren.

Tipp: Wer insbesondere für Kanäle wie Instagram filmt, kann ganz schnell auf einen vertikalen Modus umschalten und so bildfüllend hochkant filmen.

Hilfreiche Apps fürs Smartphone

Kamera-Apps:

Die vom Hersteller mitgelieferten Kamera Apps liefern mittlerweile nicht nur ein erstklassiges Videobild, sie bieten je nach Modell auch Eingriffe auf die Videoeinstellungen und Funktionen wie Zeitlupen-Aufnahmen. Dennoch kann es sich lohnen, spezielle Film-Apps zu nutzen. Etwa die speziell für Smartphone-Videografie entwickelte App Filmic Pro. Mit ihr lässt sich zum Beispiel auch während des Filmens manuell bestimmen, welche Bereiche im Bild scharf dargestellt werden sollen, was als ästhetisches Mittel einsetzbar ist um die Aufmerksamkeit des Zuschauers zu lenken. Außerdem kann so eine Tiefenschärfe simuliert werden, welche den Hintergrund eines Objekts oder einer Person unscharf erscheinen lässt und diese damit stärker von selbigem absetzt. Außerdem kann die ISO-Zahl angepasst werden, die bei dunkleren Lichtverhältnissen normalerweise ansteigt und somit das erwähnte Bildrauschen verursacht. Auch die Videoqualität kann mit speziellen Video-Profilen noch maximiert werden.

Videoschnitt-Apps:

Ein weiterer, grundsätzlicher Vorteil der Smartphone-Videografie ist, dass man das gefilmte Material über Videoschnitt-Apps auch direkt auf dem Smartphone bearbeiten und veröffentlichen kann. So lassen sich mit wenigen Fingerbewegungen schon sehr ordentliche Ergebnisse erzielen und bei Bedarf auch direkt im Internet veröffentlichen oder versenden

Fazit

Auch wenn Smartphones den Video- oder Vollformatkameras in vielen Bereichen noch (!) nicht das Wasser reichen können, so bieten sie für Inhalte, die vor allem selbst wieder auf dem Smartphone angeschaut werden, viele Möglichkeiten für ein sehr professionelles Ergebnis. Entsprechendes Zubehör und hilfreiche Apps helfen dabei die Qualität nochmal deutlich zu steigern.

Ein entscheidender Vorteil des Handyfilmens bleibt die Weisheit, dass die beste Kamera ohnehin diejenige ist, die man dabei hat. Und wer in der Lage ist mit dem Smartphone gute Filmergebnisse zu erzielen und dazu mit mit wesentlichen Hilfsmitteln umzugehen weiß, der kann Tat sehr gute Ergebnisse erzielen.

 

Hinweis: Alle gezeigten Videos sind mit dem iPhone entstanden.

 


Mehr über Jascha Platzen

Jascha Platzen ist Verfasser dieses Blogbeitrags. Als Content Creative ist er Spezialist für die Konzeption, Produktion und Postproduktion von wirkungsvollem Content, insbesondere in Form von Video. Neben Werbefilmproduktionen von TV bis Social Media, beschäftigt er sich auch regelmäßig und leidenschaftlich mit den vielfältigen kreativen Möglichkeiten, welche die Smartphone Videografie für Videoproduktionen bereithält.

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