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Italien im Herbst – mit Kamera und Stativ an der Riviera, in Rom und auf Capri unterwegs …

Mrz 28, 2019 | Städte

Wer als Landschaftsfotograf in Italien jenseits der Touristenströme erfolgreich tätig werden möchte, sollte sich im November die Sehenswürdigkeiten der ligurischen Küste und die Hotspots Rom und Capri näher anschauen. Das immer noch sehr milde mediterrane Klima und die entspannte Ruhe nach der Hauptsaison eignen sich besonders gut für Langzeit- und Filterfotografie vom Stativ aus. Wir präsentieren Ihnen die beeindruckende Ausbeute zweier nachahmungswürdiger Foto-Kurz-Trips:

Rom und Capri – die „ewige Stadt“ und die immergrüne Insel 

In der Nebensaison machte sich ein Rollei-Team auf, die weltberühmte und enorm geschichtsträchtige Metropole Rom sowie die bezaubernde Insel im Golf von Neapel an einem einzigen Wochenende fotografisch und touristisch „abzuhaken“. Wer so wenig Zeit zur Verfügung hat, sollte die Hotspots im Vorwege gut recherchieren, sich einen möglichst effektiven Ablaufplan zurechtlegen, das passende Equipment nicht vergessen – aber auch den Spaß und die südländische Lebensfreude nicht aus den Augen verlieren. Wir sind angesichts der mitgebrachten Bilder der Meinung, dass unser Team alle genannten Aspekte ausgiebig berücksichtigt hat – dieses kurze Video gibt einen guten Überblick des straffen und gleichzeitig entspannenden Ausflugs …

… die nachfolgenden Bilder dokumentieren sehr schön die einzelnen Stationen:

Das römische Kolosseum, das größte je gebaute Amphitheater der Welt, darf während eines Foto-Trips in die ewige Stadt natürlich nicht  außen vor gelassen werden. Um die selbst heute noch beeindruckende Architektur einmal auch mit einer spannenden Wolkenformation abzulichten, bietet sich die Nach- oder Nebensaison ganz besonders an. Ohne die üblichen Menschenmassen lässt sich auch viel entspannter und sicherer ein Stativ aufbauen, auch wenn das Bild wie in diesem Fall eher dekorativen Charakter haben sollte …

Aber auch ein Stativ fotografiert man bei Dunkelheit und als Langzeitbelichtung am besten vom Stativ aus – und setzt den altehrwürdigen Petersdom einfach auch mal ganz frech als Nebenmotiv ein. Die Straße wirkt dank der sehr langen Belichtungszeit wie leergefegt – hier haben auch Filter und Fernauslöser perfekt mit dem Rollei Lion Rock Mark II Outdoorstativ zusammengearbeitet: 

Die Jahrhunderte alten Steinstufen, die man in der Stadt der sieben Hügel quasi überall findet, sorgen für einen hervorragenden Kontrast zur modernen Digitalkamera und dem Lion Rock Stativ der neusten Mark II Generation.

Nach dem Besuch Roms ging es dann in den Golf von Neapel auf die immergrüne und weltbekannte und -besungene Insel Capri. Auch ohne strahlenden Sonnenschein und tropische Temperaturen der Hauptsaison entwickelt die Kalksteininsel im Tyrrhenisches Meer ihren ganz eigenen Charme.

Um auch mal eine außergewöhnliche Perspektive nutzen zu können, stellten unsere Italienreisenden ihr Lion Rock Mark II einfach kurzerhand in die Brandung – der kaum erkennbare feine Regen und der leichte Wind machen wie das aggressive Salzwasser dem robusten und widerstandsfähigen Outdoor-Stativ überhaupt nichts aus.

Als einer der wichtigsten Änderungen der Mark II Generation verfügen alle neuen Lion Rocks über speziell geformte Stahl-Spikes, die im perfekten Winkel in Eis, Felsen und raue Holzuntergründe greifen und solche „schiefen“ Blickwinkel erlauben. Natürlich liegen den Lion Rocks auch massive Gummi-Füße bei, die empfindliche Böden schonen.

Fazit zu Fotografieren in Rom und Capri

Wer sich weltberühmte Sehenswürdigkeiten vorwiegend zu Fuß erschließen möchte, achtet auf jedes Gramm – gerade wenn er nicht nur eine Kamera, sondern auch ein Stativ, einen Filterhalter und die dazugehörigen Filter sowie eine Objektivauswahl mitnehmen möchte. Hier eignen sich ganz besonders die sehr leichten und enorm tragfähigen und widerstandsfähigen Rollei Lion Rock Mark II Stative aus Carbon. Die Stahlspikes sorgen gleichzeitig dafür, dass kein Setting aus Versehen nicht nur sprichwörtlich ins Wasser fällt.

Fotografieren an der italienischen Riviera

Rollei-Geschäftsführer Thomas Güttler kennt sich als leidenschaftlicher Landschaftsfotograf und erfahrener Globetrotter mittlerweile ziemlich gut in der Welt aus. Als ausgewiesener Fan der „Slow-Fotografie“ findet er aber nichtsdestotrotz immer noch magische Orte, die nicht nur eine überwältigende Motivauswahl bereithalten, sondern ihn auch durch ihr fast unerschöpfliches Entspannungspotential in den Bann ziehen. Nachdem er im Frühjahr 2018 im ewigen Eis Spitzbergens die „Arctic Silence“ genießen konnte, zog es ihn im November desselben Jahres an die italienische Riviera – zu den sogenannten „Cinque Terre“ …

Was bedeutet „Cinque Terre“?

Direkt übersetzt bedeutet „Cinque Terre“ „fünf Länder“, bezieht sich aber tatsächlich „nur“ auf fünf Dörfer, die sich an der italienischen Riviera-Küste wie Perlen einer Kette in fast identischen Abständen an die schroffen und steilen Felsen klammern. Monterosso al Mare, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore heißen die fünf malerischen Ortschaften, die zusammen mit  Porto Venere und den Inseln Palmaria, Tino und Tinetto zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. In dieser Region leben ca. 7.000 Menschen – dass sich dort nicht noch mehr Einwohner niederlassen, verhindert der sehr restriktive Status als umfassend geschützter Nationalpark. Dementsprechend darf in diesem ca. 12 km langem Küstenstreifen absolut nichts verändert oder neu gebaut werden. Nutznießer dieser Verordnung sind zum einen die „Ureinwohner“ und die Natur – zum anderen die Fotografen, die diese architektonischen und landschaftlichen Kleinode natürlich jedes Jahr millionenfach ablichten. Als besonderes Highlight gilt die Farbgebung der Häuser, die gerade in Corniglia und Manarola sehr intensiv zum Ausdruck kommt. Zwar variieren die Töne innerhalb der Ortschaften, fügen sich aber immer zu einem stimmigen und harmonischen Gesamtbild zusammen. Den Dörfern ist auch ihre unmittelbare Nähe zum Meer gemein und prädestiniert jedes einzelne „Borgo“ als gutmütigen und gleichzeitig  extrem facettenreichen Langzeitbelichtungs-Hotspot.

Die beste Reisezeit

Thomas Güttler entschied sich ganz bewusst, erst im November die Cinque Terre zu besuchen – um sich nicht gegen eine Ortschaft entscheiden zu müssen, „hakte“ der Rollei-Geschäftsführer zusammen mit seiner Frau an vier Tagen alle fünf Dörfer einschließlich der jeweils besten Perspektiven ab, ohne dabei in ungesunde Hektik zu verfallen.

Nach der Hauptsaison kommt die ansonsten natürlich sehr begehrte und teilweise fast schon „überfüllte“ Region langsam zur Ruhe, bietet Nachzüglern oder „Slow“-Fotografen wie Thomas Güttler aber nichtsdestotrotz immer noch alle lokalen Annehmlichkeiten und Perspektiven. Das Wetter meint es an der italienischen Riviera auch noch im November gut mit den Einwohnern und Besuchern, während in Deutschland schon unwirtliche Temperaturen, Regen, Schnee und/oder Winterstürme ertragen werden müssen.

Thomas Güttler fuhr mit seiner Frau hingegen bei mehr als angenehmen Celsius-Graden mit der Regionalbahn von Ort zu Ort, baute sein Rollei Lion Rock Mark II Stativ an den entsprechenden Locations auf und genoss die Ruhe und die Ergebnisse seiner Langzeitbelichtungen, während seine Frau sich mit einem guten Buch entspannte.

Transportmöglichkeit

Die Eisenbahnverbindung der fünf Dörfer besteht aus einer Teilstrecke der „Ferrovie dello Stato Italiane“ (italienische Staatseisenbahn) von Pisa nach Genua, die zwischen den jeweils eigenen Bahnhöfen der Ortschaften fast ausschließlich in Tunnels verläuft. Andere Reise- und Transportmöglichkeiten gibt es kaum, nur Riomaggiore und Manarola verfügen über einen Anschluss ans Straßennetz über die Staatstraße 370, die auch den Namen „Litoranea della Cinque Terre“ trägt. Nur zu Fuß kommt man über Wanderwege – unter anderem unter Einbeziehung des besonders sehenswerten „Via dell’Amore“ – aber auch vergleichsweise gut voran.

Aufgrund ihrer einzigartigen geografischen Lage bleiben die Cinque Terre vor den schlimmsten Auswüchsen des Massentourismus verschont. Pauschaltouristen, die nur auf der Suche nach Strand, Pool, All-inclusive-Getränken und Rund-um-die Uhr-Animation sind, kommen lediglich am extrem übersichtlichen Sandstrand von Monterosso al Mare minimal auf ihre Kosten – ansonsten geht das raue Meer ohne sandige Umwege direkt in die sehr schroffen und steilen Felsformationen über.

Wen es hierher verschlägt, muss explizit über ein Faible für kreative Interpretationen von Architektur und Landwirtschaft, die jede noch so kleine horizontale Fläche bestmöglich ausnutzen, verfügen – und vergleichsweise gut zu Fuß sein, um die zahlreichen Aussichtspunkte erreichen sowie die dazugehörigen Höhenunterschiede bewältigen zu können.

Thomas Güttler positionierte sich mit dem geübten Auge des weitgereisten Filter- und Langzeitfotografen an den besten Stellen, baute sorgfältig sein Stativ auf, richtete es mithilfe der integrierten Wasserwaagen (Libellen) exakt aus und probierte verschiedene Belichtungszeiten und Filter-Intensitäten aus. Wer bei mildem Klima, überragenden Motiven und fehlenden terminlichen Verpflichtungen seiner fotografischen Leidenschaft nachgeht, gerät eher früher als später in den Zustand absoluter Tiefenentspannung.

Die Belichtungen unterbrach Thomas Güttler nur ab und an mit einem Schluck guten Weins aus der Region. Die in der Umgebung angebauten Reben werden auch zu eigenen Weinsorten – „Cinque Terre“ und „Cinque Terre Sciacchetrà“ – verarbeitet. Tatsächlich gehörte der Weinbau neben der Kultivierung von Oliven und Zitrusfrüchten und der Fischerei zu den Gründen, diesen malerischen, aber eigentlich eher schwer zugänglichen, Küstenstreifen überhaupt zu besiedeln. Mittlerweile müssen die Weinanbau-Terrassen aufwendig abgestützt werden, um das Abrutschen ganzer Hänge zu verhindern.

Entdeckung spektakulärer Locations

Fotografen profitieren von diesen Maßnahmen, da man über die zahlreichen Wege zu den Anbauflächen natürlich auch spektakuläre Locations entdecken und erreichen kann. Wenn aber nicht gerade mehr oder weniger stabile Geländer den Kamerastandpunkt weitestgehend sichern, vertrauen Fotoprofis hauptsächlich auf die Standfestigkeit und Tragkraft ihrer Outdoor-Stative.

Die Modelle der Rollei Lion Rock Mark II Familie verfügen über speziell geformte Stahl-Spikes, die sich im Handumdrehen gegen die massiven und den Untergrund schonenden Gummifüße austauschen lassen und sich im perfekten 90°-Winkel nicht nur in härtestes Polareis, sondern auch in den felsigen Boden der Cinque Terre krallen und das wertvolle und schwere Kamera-Equipment sicher und vibrationsfrei aufs gewählte Motiv richten. Für den oftmals langwierigen und auch körperlich durchaus anspruchsvollen Aufstieg zu den besten Foto-Spots prädestinieren sich die Lion Rocks der zweiten Generation aufgrund ihres noch mal deutlich nach unten korrigierte Gesamtgewichts und den sehr griffigen Moosgummi-Flächen an allen drei Stativbeinen.

Beeindruckende Aufnahmen zum Sonnenuntergang

Thomas Güttler nutze die Zeit vor dem Sonnenuntergang gezielt, um die passenden Locations zu recherchieren und das gesamte Equipment rechtzeitig zu montieren. Um sich in der Region Cinque Terre beim Shooting rundum entspannen – und gleichzeitig vorzeigbare Ergebnisse erzielen zu können – bedarf es nicht nur einer ausgeprägten Schwindelfreiheit.

Das sichere Beherrschen sämtlicher Ausrüstungsteile – von den Bedienelementen des Stativs, den Filterhaltern und Filtern bis hin zu den Einstellrädern und Knöpfen des Kamera-Bodys und des Objektivs selbst bei kompletter Dunkelheit – garantiert erst die Entstehung von beeindruckenden und verwacklungsfreien Aufnahmen, die den erheblichen Aufwand und die erforderlichen Fußwege lohnenswert erscheinen lassen:

Fazit zur Foto-Tour nach Cinque Terre

Zweifelsohne schaffte es Thomas Güttler im Rahmen dieses Kurztripps an die bezaubernde italienische Riviera, überzeugende Resultate mit echter Erholung zu verbinden. Vielleicht konnten wir Sie ja auch noch mit einer passenden Anregung für Ihren nächsten Herbsturlaub zu versorgen? Wir würden uns jedenfalls sehr über die fotografische Ausbeute Ihres Besuchs der fünf Schwesterdörfer der Cinque Terre freuen!

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