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Blutmond – Tipps zur Fotografie und dem Ablauf

Mrz 29, 2019 | Landschaft

Nach dem großen Erfolg unserer Aktion zum letzten Blutmond am 27.07.2018 haben wir uns entschlossen, Sie auch zur nächsten totalen Mondfinsternis am 21.01.2019 wieder mit Tollen Angeboten rund ums Foto-Zubehör und Tipps zur Fotografie des Blutmonds zu versorgen. Leider wird der Blutmond im Januar 2019 nicht so lange andauern wie die letzte totale Mondfinsternis im Juli 2018. Wir beantworten wieder alle relevanten Fragen rund um das Fotografieren einer Mondfinsternis und den Ablauf im Januar.

 

  • Worauf muss ich beim Fotografieren eines Blutmonds bzw. bei einer totalen Mondfinsternis achten?
  • Welche Kamera-Filter sind sinnvoll?
  • Wie gestaltet sich der zeitliche Ablauf der Mondfinsternis im Januar 2019?
  • Was für Phasen gibt es während eines Blutmonds?

Was ist ein Blutmond?

Anders als die Sonne bei einer Sonnenfinsternis verdunkelt sich der Mond bei einer Mondfinsternis nie vollständig. Sobald er in den Kernschatten der Erde eintritt, leuchtet er häufig oft in einer fahlen bzw. kupferroten Färbung, weshalb man auch von einem Blutmond spricht. Bei einer Mondfinsternis befindet sich die Erde zwischen Mond und Sonne. Bei einem Blutmond wird das Sonnenlicht in der Erdatmosphäre gebrochen und fällt rötlich leuchtend als Schatten auf den Mond.

Blutmond von Rachel Powers

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Fotografie der Mondfinsternis während der Totalität

In der Phase der Totalität fällt das in der Erdatmosphäre gebrochene rote Sonnenlicht als Schatten auf den Mond und färbt diesen tiefrot, weshalb man auch vom Blutmond spricht. Zum Kernschattenrand hin variiert die Farbe von orange bis gelb. Während es beim Wandern des Mondes in Halb- und Kernschafften ständig dunkler wurde, so muss man beim Fotografieren des Blutmonds nun unbedingt die Helligkeitszunahme zum Kernschattenrand berücksichtigen. Diese führt dazu, dass der Rand mitunter überbelichtet und weiss erscheint, wenn man kurz nach Beginn bzw. vor Ende der Totalität Bilder macht. Auf den Fotos kann dies den Effekt haben, dass man teilweise nicht mehr zwischen einer totalen und hochgradig partiellen Finsternis unterscheiden kann.

Hier sind besonders lichtstarke Optiken bei der Fotografie des Mondes im Kernschatten empfehlenswert. Auch die ISO-Empfindlichkeit zwischen 400 bis 800 ist hier hilfreich.

Die benötigte Belichtungszeit hängt von der sog. Größe der Finsternis ab, welche nicht prognostizierbar ist. Die Größe bezeichnet die nicht vorhersagbare Resthelligkeit des Mondes im Kernschatten und seine Eindringtiefe. In der Regel liegt die Belichtungszeit ohne ND Filter für eine Blende von f/10 und ISO 400 zwischen drei und zehn Sekunden. Diese hängt allerdings stark vom verwendeten Objektiv bzw. der Brennweite ab. Denn der Mond bewegt sich am Himmel genau wie die Sterne von Osten nach Westen. Bei längeren Belichtungszeiten kommt es also relativ schnell zu Bewegungsunschärfe. Je höher die gewählte Brennweite, desto kürzer muss also die Belichtung ausfallen.

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