DIE TEST-TOUR ZUM GLETSCHER

Mit Harald Kröher bei -35° in einer Gletscherhöhle des Val Rosegs

Auf professioneller Erkundungs-Tour für das Rollei Shooting mit der "Eisprinzessin"

Erfahrene Foto-Profis überlassen grundsätzlich nichts dem Zufall – schon gar nicht, wenn das Shooting bei bis zu -35°C in einer abgelegenen Eishöhle eines Schweizer Gletschers stattfinden soll. Profi-Fotograf Harald Kröher nahm extra einen anstrengenden Marsch durch Eis und Schnee auf sich, nur um nachzuschauen, ob die Eishöhle überhaupt noch vorhanden war.

In Vorbereitung des spektakulären und enorm aufwendigen Shootings einer "Eisprinzessin" in einer nur temporär vorhandenen Eishöhle des Roseggletschers musste sich der renommierte Fotograf Harald Kröher – der auch als künstlerischer Leiter seit mehreren Jahren die Foto-Tage in Pirmasens begleitet – natürlich persönlich überzeugen, ob die Location überhaupt begehbar war und seinen Ansprüchen genügte. Für einen Foto-Profi gibt es verständlicherweise kaum etwas Schlimmeres, als sich mit dem gesamten Team und umfangreicher, hochempfindlicher Ausrüstung zu Fuß und mit Hubschraubern auf den Weg zu machen – und dann vor einer undurchdringbaren Gletscherwand zu stehen. Entsprechend sorgfältig bereitete er sich daher schon auf die Vorbereitung vor. Mit einem erfahrenen Bergführer und einem weiteren Begleiter begann der Pfälzer den mühevollen, fast 1.000 Höhenmeter umfassenden Aufstieg zur vermuteten Gletscherhöhle.

Der Aufstieg zum Roseggletscher

Der Roseggletscher liegt im Schweizer Kanton Graubünden im Tal Val Roseg, eines Hoch- und Seitentals des Val Berninas. Straßen sucht man hier vergebens, das "Vorkommando" war gezwungen, sich bei -35°C mit klassischen Schneeschuhen durch den Hochschnee zu kämpfen. Der Marsch war nicht ungefährlich, mehrmals brach die Expeditionsteilnehmer in Löcher ein, die durch schmelzendes Gletschereis entstanden und sich dann mit weichem Pulverschnee wieder füllten. Angesichts der extrem niedrigen Temperaturen, der Spezialbekleidung und der umfangreichen Ausrüstung kann man sich alleine aus einer derartigen Situation nicht mehr befreien. Harald Kröhers entsprechender Rat: Niemals ohne Begleitung einen Gletscher besteigen. Nach vier Stunden erreichten die Drei dann schließlich erst den an sich schon beeindruckenden Eisbogen...

...und dann die wirklich spektakuläre Eishöhle:

Optimale Bedingungen für das Shooting in der Eishöhle

Erfreulicherweise konnten die vorgefundenen Rahmenbedingungen kaum besser sein: Die durch den kontinuierlichen Durchfluss von Schmelzwasser entstandene Höhle zeigte die erwartete Struktur, hatte die richtige Höhe und war in allen relevanten Bereichen problem- und gefahrlos begehbar. Immerhin muss sich das "Eisprinzessin"-Model beim "Hauptshooting" in einem sehr leichten und filigranen Kostüm überall sicher bewegen können.

Natürlich sind die Temperaturen für ein Shooting mit einem leicht bekleideten Model nicht optimal. Aber ohne Herausforderungen ist das Leben ja langweilig. Mehr zum spektakulären Rollei Shooting im Gletscher erfahren Sie in einem der nächsten Blogbeiträge.

Der mobile Rollei HS Freeze 6 Studioblitz und das Lion Rock Stativ im Einsatz

Die Lichtverhältnisse waren soweit auch in Ordnung, Harald Kröher führte während der Erkundungstour bereits den neuen mobilen Rollei HS Freeze 6 Studioblitz sowie mehrere Rollei Lion Rock Outdoor Stative mit. Hierzu später mehr.

Der Blick aus der Höhle auf die umliegenden Berggipfel stellte sich so überwältigend dar, dass Harald Kröher eigens ein stimmungsvolles Panorama-Bild schoss...

...bevor sich die Truppe mit bester Laune wieder auf den Rückweg machte. Einige Zwischenstopps wurden natürlich noch eingelegt, um die überwältigende Natur der Ausläufer des Schweizer Engadins ablichten zu können:

Die Rollei Ausrüstung besteht den Härtetest mit Bravour

Wichtig für Harald Kröher bei dieser Test-Tour zum Natur-Gletscher war nicht nur, zu sehen, ob der Gletscher noch vorhanden ist und in einem begehbaren Zustand, sondern auch, ob das Foto-Equipment den Temperaturen gewachsen ist. Arbeitet das Akku des Studioblitzes HS Freeze 6 bei bis zu -35 Grad? Lassen sich die Lion Rock Carbon Stative bei diesen tiefen Temperaturen noch einwandfrei auf- und wieder abbauen? Stehen die Stative stabil auf der teilweise sehr glatten Eisoberfläche?

All das waren wichtige Punkte, die vor dem großen Rollei Shooting einmal zu testen waren. Und ja, bei den Tests hat die gesamte Fotoausrüstung bestanden. Der erfahrene Profi-Fotograf war überzeugt vom Fotografie Zubehör und ihm wurde vor allem noch mal sehr deutlich, wie wertvoll die Eigenschaft der Lion Rock Stative mit dem erstaunlich niedrigen Gewicht sei, das sich gerade bei stundenlangen Fußmärschen durch hohen Schnee und bei klirrender Kälte zum echten K.O.-Kriterium erweisen kann.

Natürlich wird das "richtige" Shooting weitaus länger dauern und dem Equipment mehr abverlangen, aber dennoch war der Test ein voller Erfolg!


Fazit zur Erkundungs-Tour

Wer sich aufmacht, unter wirklich lebensfeindlichen Bedingungen ein aufwendiges Shooting durchzuführen, tut gut daran, sich im Vorwege ein eigenes Bild der Örtlichkeiten und der verfügbaren Infrastruktur zu machen. Denn selbstverständlich prüfte Harald Kröher im Zuge der "Vorexpedition" auch die Übernachtungsmöglichkeiten, die Anfahrtswege und weitere Parameter. Nichtsdestotrotz muss bei einer nicht ungefährlichen Vorbereitungstour die Freude am Fotografieren keinesfalls auf der Strecke bleiben. Die Bildausbeute, die Harald Kröher auf seiner Speicherkarte zurück ins Tal brachte, hätte vielen Fotografen wohl schon als "Hauptgericht" vollkommen ausgereicht.

Lesen Sie bald: Das Rollei Shooting im Eisgletscher!

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