Making Of: Das Key-Visual für die neuen Rollei Extremium Rundfilter

Die im wahrsten Sinne brandneuen Rollei Extremium Rundfilter (erhältlich als ND, UV und CPL) widerstehen problemlos selbst extremsten Umwelt- oder Einsatzbedingungen. Um diese beeindruckenden Eigenschaften auch in einem aufmerksamkeitsstarken Key-Visual zu konzentrieren, ging Rollei Fotoprofi Olav Brehmer wirklich unkonventionell vor.


Die optischen Eigenschaften der professionellen Rollei Extremium Rundfilter sind bereits über jeden Zweifel erhaben – das besonders widerstandsfähige und unempfindliche Gorilla®* Glas des amerikanischen Spezialherstellers Corning Inc. wird durch ein siedend heißes Tauchbad auf Molekularebene gehärtet. Die nachfolgende Versiegelung durch das von Rollei eigenentwickelte Luminance Coating sorgt mit dafür, dass die Optiken bei höchster Lichtdurchlässigkeit, Farbneutralität und geringster Reflexionsanfälligkeit keine optischen Verzerrungen aufweisen. Völlig unempfindlich gegen Temperaturschwankungen werden die Extremium Rundfilter aber erst durch die Verwendung von reinem Titan als Material für die Filterringe. Die Gläser laufen auf diese Weise nicht Gefahr, durch ausdehnende oder sich zusammenziehende Fassungen gefährlichen Spannungen ausgesetzt zu werden.

Diese relativ lange Erläuterung eignet sich aber natürlich nur bedingt, um den anspruchsvollen Rollei-Kunden auf einen Blick die extrem hohe Qualität der neuen Rundfilter zu vermitteln. Ein eigenes und wirklich aufmerksamkeitsstarkes Key-Visual musste also her, Rollei Fotoprofi Olav Brehmer nahm sich als ausgewiesener Filterexperte selbst dieser Aufgabe an.

Die Idee für die Extremium Filter

Um die enorme thermische Bandbreite aufzuzeigen, wählte Olav Brehmer bekannte visuelle Synonyme für extreme Hitze und extreme Kälte – Feuer und Eis. Das Feuer sollte im Hintergrund gefährlich lodern, während im Vordergrund eine fast komplett vereiste Spiegelreflexkamera mit einem montierten und natürlich unbeeinträchtigten Extremium Rundfilter zu sehen ist. Ein Feuer stimmungsvoll abzulichten, stellt für einen echten Profi keine besonders große Herausforderung dar, etwas knifflig wurde hingegen die Darstellung der vereisten Kamera.

Die Vorbereitung für das Video

Da für dieses Shooting natürlich keine seiner eigenen DSLRs Verwendung finden sollte – Eis besteht bekanntermaßen aus Wasser, das sich mit der empfindlichen Elektronik einer modernen und wertvollen Profikamera nicht besonders gut verträgt – bestellte Olav Brehmer über eBay eine defekte und ältere DSLR für vergleichsweise wenig Geld. Diese DSLR sollte dann zusammen mit einem Stativ eingefroren werden, nur die Front des Objektives musste für die Montage des Extremium Filters verständlicherweise frei bleiben. Nun friert man nicht mal eben so eine Kamera und ein komplettes Stativ in der eigenen Tiefkühltruhe, bzw. im Tiefkühlfach des Kühlschranks ein.
Um einen wirklich fotogenen Eis-Effekt zu erzielen, müssen einige spezielle Punkte beachtet werden.
Für diese Aufgabe fand Olav Brehmer über das Internet einen der wenigen "Einfrier-Spezialisten" in Deutschland, der sich im Auftrag von TV- und Filmproduktionen, Werbeagenturen oder Unternehmen tatsächlich den ganzen Tag mit dem fachmännischen und optisch überzeugenden Vereisen von unterschiedlichsten Gegenständen befasst. Die Abwicklung stellte sich dafür erstaunlich unkompliziert dar: Olav Brehmer schickte dem Eis-Experten Kamera und Stativ und erhielt nur ein paar Tage später eine Kühlbox mit der dekorativ vereisten und wunschgemäß partiell freigelegten Kamera-Stativ-Kombination sowie einer vernünftigen Portion echtem Schnee zum Drapieren.
Die gesamte Aktion fand kurz vor Weihnachten statt, insofern stand Olav Brehmer witterungsbedingt nicht wirklich unter Zeitdruck.

Die Umsetzung des Extremium Videos

Mit zwei Freunden baute Olav Brehmer im eigenen Garten eine größere Feuerschale auf, stellte die noch mit Folie konservierte Kamera samt Stativ vor dem Feuer auf und brachte auch seine Kamera sowie den neuen mobilen Rollei Studioblitz HS Freeze 6 in Position. Das Holzfeuer wurde mit flüssigem Grillanzünder innerhalb kürzester Zeit entfacht, die Kamera vorsichtig ausgepackt, mit dem Extremium Rundfilter versehen und mit einer Handvoll Schnee bestückt.
Die nächsten 3 Stunden probierte Olav Brehmer verschiedene Belichtungs- und Blenden-Einstellungen durch, platzierte Kamera, Blitz und Motiv immer wieder neu und füllte eine komplette Speicherkarte mit den Bildern, bis sich schließlich die winterliche Dunkelheit komplett über die Szenerie legte, das Eis mittlerweile fast vollkommen weggeschmolzen war und auch der Brennstoffvorrat langsam zur Neige ging.

Das Ergebnis

Die sorgfältige und aufwendige Vorbereitung, das mehrstündige Shooting und die zurückhaltende Nachbearbeitung am Computer haben sich aber auf jeden Fall gelohnt: Nicht nur die Beteiligten zeigten sich durchweg zufrieden mit dem Endergebnis, auch von Fotografen-Kollegen und zahlreichen Kunden kamen anerkennende Kommentare oder direkte Komplimente.

Somit lässt sich mit aller Deutlichkeit sagen: Mission accomplished – Aufgabe im vollen Umfang erfüllt.

Die neuen Extremium Rundfilter besitzen nun ein unverwechselbares Key-Visual und Olav Brehmer konnte seinem großen Erfahrungsschatz wieder ein besonders ungewöhnliches Shooting hinzufügen.
Die als Motiv verwendete Kamera wartet im Übrigen in Olav Brehmers Keller gut verpackt auf eine neue Mission – zum Fotografieren taugte sie ja schon vor dem außergewöhnlichen Shooting nicht mehr.

*Gorilla® ist eine eingetragene Marke der Corning Inc.

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Fotograf: Olav Brehmer