Fotografie von Städten & Sehenswürdigkeiten Teil 10: Norwegen II – Nordlichter und der Preikestolen

Nach wochenlangen Vorbereitungen war es endlich soweit. Ein langjähriger Traum ging für mich in Erfüllung. Eine vierwöchige Reise mit dem Wohnmobil quer durch Norwegen bis hoch auf die Lofoten.

Nach zwei Tagen Autofahrt quer durch Deutschland und Schweden wartete auch schon das erste Highlight auf uns! Der Preikestolen, zu Deutsch: der Predigerstuhl! Mit mehr als 100.000 Besuchern pro Jahr die Sehenswürdigkeit in Norwegen schlechthin. Der Preikestolen ist ein mächtiges quadratisches Felsplateau von etwa 25×25 Metern, das 604 Meter senkrecht über dem Lysefjord thront.

Nachdem ich nach kurzer Recherche herausfand, dass sich zu Stoßzeiten ca. 350 Menschen gleichzeitig auf dem Plateau tummeln können, stand für mich eindeutig fest, dass wir die Nacht dort oben verbringen müssen, um das Felsmassiv in seiner natürlichen, einzigartigen Schönheit einfangen zu können.

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Kurzer Hand das Zelt und die nötige Ausrüstung zusammengepackt und los geht´s.

Auf solch einem Overnight-Trip darf natürlich auch ein hochwertiges Stativ nicht fehlen, wie das Rock Solid Alpha Carbon von Rollei. Trotz unseres doch sehr umfangreichen Gepäcks mit Zelt, Schlafsäcken, Gaskocher und Espressomaschine, fiel das Rock Solid Alpha mit seinen gerade mal 2,2 Kilogramm gar nicht ins Gewicht. Und um ehrlich zu sein möchte ich es auch auf keinem meiner weiteren Trips missen wollen. Das geringe Gewicht der großen Arbeitshöhe von 156cm und die extreme Stabilität haben mich absolut begeistert!

Nach etwa einer Stunde Wanderung durch mystische Wälder und gigantische Geröllfelder, die auf uns wie aus einem Fantasyfilm wirkten, erreichten wir die Hochebene.

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Die Naturspektakel nahmen kein Ende! Ein schöner Fleck nach dem anderen, sodass ich langsam zu zweifeln begann, ob wir den Preikestolen bis zum Einbruch der Dunkelheit überhaupt erreichen würden. Hinter jeder Ecke ergaben sich immer wieder unzählige neue Fotomotive.

Wunderschöne spiegelnde Seen und großartige Aussichten über das Umland ließen die Wanderung von Anfang an zu einem Highlight werden.

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Nach weiteren 40 Minuten waren wir vorne am Fjord am höchsten Punkt angekommen und ahnten  nach einem kurzen Blick in die schwindelerregende Tiefe, dass unser Ziel nicht mehr weit sein konnte.

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Tatsächlich eröffnete sich uns bald darauf der atemberaubende Anblick des Preikestolen und man konnte zum ersten Mal die gewaltigen Ausmaße der Felsformation, die man auf unzähligen Bildern und Postkarten gesehen hatte, erahnen.

Uns bot sich ein Panorama der Superlative! Senkrecht bis überhängend abfallende Felswände, tiefblaues, silberschimmerndes Wasser und eine endlose Weite über den majestätischen Lysefjord.

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Das musste natürlich sofort festgehalten werden! Wobei ich meinem Objektivdeckel zuschauen oder eher zuhören musste, wie er sich auf den Weg 604 Meter nach unten begab. Naja, passiert!

Ein paar Fotos später suchten wir nach einem geeigneten Platz für die Nacht. Den fanden wir dann auch ca. 30 Meter oberhalb des Preikestolens, mit perfekter Sicht auf den Fels.

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Nachdem die Dunkelheit einbrach und wir bereits unseren gefühlten drei Kilogramm schweren Couscoussalat zu Abend aßen, machte ich mich nochmal auf den Weg nach draußen in die Dunkelheit, um ein paar Aufnahmen mit dem Zelt auf dem Berg zu schießen. Schnell das Stativ, Stirnlampe und die Kamera geschnappt und los ging es bei leichtem Nieselregen in die vom Nebel umhüllte Dunkelheit.

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Hier fiel mir sofort die hochwertige Verarbeitung des achtlagigen Carbons auf, welches sich super angenehm in der Hand anfühlt. Im Vergleich zu einem Aluminiumstativ muss man sich hierbei keine Sorgen machen, dass einem die Hände vor Kälte abfrieren könnten, da das Carbon nicht so kalt wird. Zusätzlich verfügen alle drei Beine über einen dicken Schaumstoffgriff, der für zusätzlichen Kälteschutz und Tragekomfort sorgt. Außerdem bin ich ein absoluter Fan von den Schnellverschlüssen geworden. Mit weniger als einer viertel Umdrehung lassen sich mit einer Hand alle vier Segmente eines Beines öffnen und super schnell wieder schließen Das ist extrem hilfreich im Gelände, da man im Prinzip permanent die Länge der Beine an Unebenheiten anpassen muss.

Nachdem ich alle Fotos im Kasten hatte, ging ich zurück ins Zelt und wir verbrachten die Nacht an einem der schönsten Orte, an denen wir je gecampt hatten.

Gegen sechs Uhr stand ich auf, um den Sonnenaufgang einzufangen. Zu meinem Erstaunen hatte sich über Nacht durch den Regen das gesamte Felsplateau in eine Ansammlung von Pfützen verwandelt, in denen sich die lila-goldschimmernden Wolken des Sonnenaufgangs spiegelten.

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Hier zeigte das Rock Solid Alpha seine wahren Qualitäten. Durch die Ansammlung von Pfützen zwischen den Felsen musste ich die unmöglichsten Beinpositionen an dem Stativ ausprobieren, um meine gewünschten Fotos zu erzielen. Und das Stativ überzeugte in jeder einzelnen Position! Eine tolle Eigenschaft sind auch die Beinanstellwinkel mit drei Rastpositionen und die fehlende Mittelsäule, welche es sehr schnell ermöglichen, auf eine Arbeitshöhe von nur elf Zentimetern runter zu gehen. Die fehlende Mittelsäule ist übrigens einer der Hauptgründe warum ich mich für das Rock Solid Alpha entschieden habe. Für mich ist das in der Landschaftsfotografie unabdinglich und eröffnet dem Fotografen ganz neue, ungeahnte Blickwinkel.

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Nach einem schnellen Frühstück aus Haferbrei mit Früchten und einer heißen Tasse Kaffee fiel es uns nur schwer, uns von der stetig ändernden, umwerfenden Kulisse des Lysefjords wieder loszureißen.

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Doch als gegen zehn Uhr die ersten Touristengruppen oben eintrafen, entschlossen wir uns dazu, den Heimweg anzutreten.

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Die Nacht auf dem Preikestolen werde ich sicherlich mein Leben lang in Erinnerung behalten und ich bin mir sicher, dass das auch nicht das letzte Mal gewesen ist, dass wir uns gesehen haben.

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Fazit:

Über den gesamten Zeitraum unserer Reise war mir das Rock Solid Alpha Carbon stets ein treuer Wegbegleiter, egal ob bei weiteren Bergabenteuern oder der nächtlichen Jagd auf Nordlichter.

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Wie der Name bereits verrät, ist das Rock-Solid-Stativ ein von Grund auf solides Stativ in jeglicher Hinsicht und überzeugt mit seiner Leichtigkeit, Größe und super schnellen Handhabung.

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Weitere tolle Features sind die im Lieferumfang enthaltenen Schneeteller und Spikes, welche für den perfekten Einsatz auf so gut wie jeder Oberfläche geeignet sind. Diese werde ich im kommenden Winter ausgiebig testen. Zusätzlich wird das gesamte Paket in einer hochwertigen Transporttasche geliefert, in der man sein Stativ während der gesamten Reise perfekt und sicher verstauen kann. Ich kann das Stativ jedem empfehlen, vom ambitionierten Hobbyfotografen bis hin zum Profi. Es mag einem vielleicht viel Geld erscheinen für ein Stativ, aber nachdem ich bereits sehr viele Stative in meinem Leben ausprobiert habe, so habe ich beim Rock Solid Alpha zum ersten Mal das Gefühl, dass mich dieses für den Rest meines Lebens begleiten kann.

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Falls ihr euch für weitere Fotos meiner Abenteuer interessiert, dann schaut doch einfach bei Instagram unter @david_herzig vorbei.

 

Autor: David Herzig
Fotograf: David Herzig

14. Oktober 2016 | Allgemein |

Eine Antwort auf „Fotografie von Städten & Sehenswürdigkeiten Teil 10: Norwegen II – Nordlichter und der Preikestolen“

  1. Wow David die Bilder sind ja wirklich atemberaubend! 😮
    Das bekomme ich wirklich Lust nach Norwegen zu fahren und es ist mein großer Traum mal Nordlichter zu sehen. 🙂

    Ich wünsche weiterhin viel Spaß & Erfolg mit den Bildern. Du hast Talent.

    Cheers,
    Marco

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