Fotoshooting in der Eishöhle – 03: Landschaftsaufnahmen mit den Extremium-Rundfiltern

Fotoprofi Harald Kröher und zahlreiche Mitglieder des Rollei-Teams zog es im März 2018 ins Schweizer Tal Val Roseg, um ein spektakuläres Eisprinzessinnen-Shooting in einer bizarren Gletscherhöhle durchzuführen – und gleichzeitig verschiedene Rollei-Produkte unter härtesten Umweltbedingungen zu testen. Die Teilnehmer dieser extremen Foto-Safari brachten so viele Eindrücke mit zurück, dass dieser Bericht in drei Teile aufgeteilt werden musste. Nach Teil 1 – der mühevollen Anreise zum Gletscher und Teil 2 – der eisigen Foto-Session, folgt heute der dritte und letzte Part, das abschließende Landschafts-Shooting mit den neuen Extremium Rundfiltern …

Um die nachfolgend beschriebenen Eindrücke der Teilnehmer des exklusiven Landschafts-Shooting im Anschluss an das spektakuläre Gletscherhöhlen-Event richtig einordnen zu können, müssen noch ein paar erklärende Worte über die neue "Hardware" verloren werden:

Die neuen Rollei Extremium Rundfilter weisen Eigenschaften auf, die den Umgang mit schraubbaren Objektivvorsätzen grundsätzlich verändern. Bisher konnte man Filter und Objektive nur dann zusammenfügen und wieder trennen, wenn keine Temperaturdifferenzen dafür sorgten, dass sich die einzelnen Materialien in unterschiedlichem Umfang zusammenzogen oder ausdehnten. Im schlimmsten Fall waren Objektiv und Filter dann nämlich auf ewig miteinander verbunden – wenn man keinen Glasbruch riskieren wollte. Mit den Titanringen der Extremium-Rundfilter haben sich diese Probleme schlichtweg in Wohlgefallen aufgelöst. Das extrem temperaturunempfindliche Titan sorgt dafür, dass man die Filter selbst bei brütender Hitze, klirrender Kälte oder enormen Materialtemperaturunterschieden völlig bedenkenlos immer wieder an- und abschrauben kann.

Vor diesem Hintergrund taten sich die Expeditionsteilnehmer verständlicherweise etwas schwer, bei -26,5 Grad "einfach so" verschiedene Filter aus den wärmeren Filtertaschen und den Rollei-Fotorucksäcken zu nehmen und auf den bereits sehr kalten Objektiven zu montieren. Oder schon im warmen Hotel die Favoriten anzubringen und unter freiem Himmel problemlos wieder abzuschrauben. Diese unerwartete Flexibilität ermöglichte es den Fotografen, unter eigentlich sehr "filterfeindlichen" Bedingungen die bezaubernde Bergwelt des Val Roseg durch die verschiedenen Filter zu betrachten und auf der Speicherkarte der mitgeführten Profi-Kameras festzuhalten. Gerade angesichts eines schier endlosen Himmels tritt das Verbesserungspotential eines Premium-Polfilters sehr augenscheinlich zutage: satteres Blau des Himmels und knackigere Kontraste direkt bei der Aufnahme.

Die ND-Filter der Extremium-Familie wurden verständlicherweise hauptsächlich für Langzeitaufnehmen eingesetzt – pünktlich erschienen dann auch direkt ein paar Wolken und dienten als ideale Testobjekte, um mit der Belichtungszeit frei experimentieren zu können. Darüber hinaus sorgte das sehr intensive Sonnenlicht und die weitläufigen Schneeflächen auch dafür, dass bei verschiedenen Perspektiven schon eine grundsätzliche Überbelichtung ausgeglichen werden musste. Von den möglichen Bildvariationen waren selbst ausgewiesene Profis mehr als beeindruckt – auch angesichts der extremen Witterungsbedingungen, die normalerweise einen sehr behutsamen Umgang mit dem Material einfordern.

Dabei geht die Qualität der Ergebnisse weit über das "ungefilterte" Potential selbst von High-End-Kameras hinaus. Weiterhin lassen sich eben auch nicht alle Effekte im Nachhinein bei der digitalen Bildnachbearbeitung erzielen. Im Hochgebirge empfiehlt es sich weiterhin, neben den "kreativen" Filtern auch stets einen passenden UV-Filter einzusetzen, der dauerhaft als Schutzglas auf dem Objektiv verbleiben kann – ohne das Risiko einzugehen, sich irgendwann überhaupt nicht mehr von ihm trennen zu können.

Nicht nur ein Teilnehmer war sich bei der abendlichen Sichtung der fotografischen Ausbeute mehr sicher, auch wirklich körperlich dabei gewesen zu sein – die qualitativen Unterschiede bzw. die enorme Zunahme an visueller Intensivität durch den Einsatz verschiedener Extremium-Filter ließ keinen der Tester unbeeindruckt.

Fazit: Die mitgeführten Rollei-Produkte haben nicht nur Ihre "Eistaufe" mit Bravour bestanden, sondern konnten auch noch zum Erfolg dieser wirklich einzigartigen und erinnerungswürdigen Expedition in eine der fotogensten und gleichzeitig auch unwirtlichsten Regionen der Schweiz im vollen Umfang mit beitragen.

 

PASSENDE ROLLEI PRODUKTE

Fotografen: Harald Kröher und Thomas Güttler
Videograf: Stefan Schaumeier