Mit Rollei im ewigen Eis der Arktis – Teil 5

Nachdem Rollei-Geschäftsführer Thomas Güttler im vierten Teil dieser Blogartikelserie nahe der verlassenen, ehemaligen russischen Bergarbeitersiedlung Grumant schon die fast perfekte "Arctic Silence" genießen konnte, traf er am fünften Tag auf einem Gletscher bei Svea dann auf die ultimative und ungestörte Stille …

Tagesexpedition nach Svea

Nach den ersten vier Tagen auf Spitzbergen verfügte das Rollei-Team mittlerweile über genug Routine im Umgang mit den doch etwas eigenwilligen Schneemobilen. Somit konnte am Morgen des nunmehr fünften Tages nach einem ausgiebigen Frühstück und dem sorgfältigen Zusammenpacken der wertvollen Foto-Ausrüstung ein ziemlich anspruchsvoller Ausflug über das zugefrorene Nordpolarmeereis in Angriff genommen werden.

Das Ziel der Tagesexpedition, die südlichste Ansiedlung auf Spitzbergen, verfügt wie alle Orte der Inselgruppe über keine direkte Straßenanbindung. Am einfachsten kommt man nach Svea mit dem Schneemobil – dem Standard-Individualverkehrsmittel der Spitzbergener – über das durchweg tragfähige Eis des Van Mijenfjords. Obwohl das Team unter Leitung eines erfahrenen Führers die Stärke des Eises regelmäßig kontrollierte, war Thomas Güttler angesichts einiger Risse und Löcher dann doch manchmal ein wenig mulmig zumute.

Ewiges Eis

Der Ort Svea

Im Gegensatz zu fast allen anderen Orten auf Spitzbergen liegt Svea nicht am Isfjord. Bis zur "vorläufigen" Einstellung der Kohleförderung im Jahre 2016 beherbergte Svea bis zu 200 Menschen, die drei Wochen am Stück in der Grube "Svea Nord" arbeiteten und dann zwei Wochen Freizeit mit ihrer Familie in Longyearbyen verbringen konnten.

Heute leben nur noch wenige Menschen im Ort. Der Hafen hingegen ist noch in Betrieb. Die rasante Fahrt über die schier unendlichen Weiten der Eiswüste des Van Mijenfjords dokumentierte das Team mit der Rollei Actioncam 560 Touch, die über eine ausgefeilte Bildstabilisierungsfunktion und eine robuste Fernbedienung mit Handgelenkgurt verfügt. Perfekt für die intuitive und sichere Bedienung am Steuer eines Schneemobils.

Nach der Ankunft in Svea fanden die Teilnehmer der Rollei Arktis-Expedition direkt zwei sehr vielversprechende Foto-Spots: direkt am "Strand" von Svea eröffnete sich dem Team um Thomas Güttler ein überwältigender Ausblick auf die Ausläufer des Fjords über unregelmäßig verteilte Spiegelflächen der zugefrorenen Wasseroberfläche, der dann unter fachmännischem Einsatz der passenden Rechteckfilter sein volles Potential entfalten konnte.

Ausläufer des Fjords

Eisige Stille

Nach einem ausgiebigen Shooting machte sich das Team angesichts des nahenden Sonnenuntergangs auf, pünktlich das Plateau des örtlichen Gletschers zu erreichen. Hier traf Thomas Güttler dann auf das nächste Level der "Arctic Silence".

Waren in Grumant noch das Knirschen des Packeises und das leise Plätschern des Wassers zu hören, wurden die Mitglieder des Rollei-Teams von der kompromisslosen Stille der Umgebung nun förmlich umzingelt. Unter ihnen Unmassen von Polareis, über ihnen die flugzeug- und im wahrsten Sinne des Wortes "vogelfreie" Unendlichkeit des Himmels. Um sie herum kein anderes Lebewesen – stiller und einsamer kann man sich wohl kaum auf einen majestätischen und ungemein farbenfrohen Sonnenuntergang vorbereiten.

Lion Rock Stativ

Farbenreicher Sonnenuntergang

Nachdem die Kameras auf den robusten Rollei Lion Rock Stativen "in Stellung" und im rapide abnehmenden Tageslicht mit den Profi Rechteckfiltern versehen wurden, tauchte der planmäßige Abgang der Polarsonne die vermeintlich einfarbige Schnee- und Eislandschaft in satte Orange-, Blau- und Violett-Töne.

Spektakulärer Sonnenuntergang

Dieser Sonnenuntergang gehörte nach der Überzeugung von Thomas Güttler zu den bewegendsten und eindrucksvollsten Momenten, die er als Fotograf jemals erleben durfte.

Sonnenuntergang

Sich in einer nach allen Richtungen scheinbar unendlich ausdehnenden und von Menschen fast völlig unberührten Naturlandschaft zu befinden – und doch den perfekten Kamerastandort für einzigartige Aufnahmen und Langzeitbelichtungen gefunden zu haben, sorgte beim gesamten Team für eine so tiefgehende Zufriedenheit, dass die anstrengende Rückfahrt durch die arktische Kälte Spitzbergen fast wie im Flug verging.

Nächste Woche geht die Reise weiter

Lesen Sie nächste Woche im sechsten Teil dieser Blogartikelserie, welche Eindrücke sich Thomas Güttler und dem Rollei Team am sechsten Tag auf Spitzbergen eröffneten – als sich das Wetter des Polarkreises von seiner ruppigen Seite zeigte …

Fotograf: Thomas Güttler

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